Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie nach Carl Rogers

Dieses in Deutschland wissenschaftlich anerkannte Therapieverfahren ist ein humanistischer Ansatz (KEIN Richtlinienverfahren, also bislang nicht vom G-BA in dessen Leistungskatalog aufgenommen).
Die Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie geht davon aus, dass jeder Mensch grundsätzlich die Fähigkeit zur Selbstheilung und persönlicher Weiterentwicklung bereits in sich trägt. Als Therapeutin begleite ich Dich dabei durch meine wertschätzende und emphatische Grundhaltung, diese Ressourcen zu entdecken und zu aktivieren.
In dieser therapeutischen Methode stehen 3 essentielle Prinzipien im Mittelpunkt:
- EMPATHIE (einfühlendes Verstehen): Dabei geht es mir darum, Dich und Deine Welt, was Dich bewegt und Deine Gefühle wertungsfrei nachvollziehen zu wollen.
- Bedingungslose WERTSCHÄTZUNG (Akzeptanz): Unabhängig von dem, was Du in unseren Gesprächen äußerst oder von Deinen Verhaltensweisen, schätze und akzeptiere ich Dein so sein mit Wohlwollen. Du darfst Dich mir so zeigen, wie Du bist.
- KONGRUENZ (Echtheit): Im Gegenzug zum vorgenannten Prinzip begegne ich Dir auf Augenhöhe und trete Dir authentisch gegenüber. Auch mich wirst Du unverstellt und ohne jede Fassade erleben.
Auch wenn diese Prinzipien im therapeutischen Bereich eine selbstverständliche Grundhaltung sein sollten, sieht die Realität auch ein ums andere Mal anders aus und ist daher nicht umsonst ein eigenständiges Therapieverfahren, welches mir besonders am Herzen liegt.
„Wenn ich vermeide, mich einzumischen, sorgen die Menschen für sich selbst. Wenn ich vermeide, Anweisungen zu geben, finden die Menschen selbst das rechte Verhalten. Wenn ich vermeide, sie zu beeinflussen, werden die Menschen sie selbst.“
Lao-Tse
